Akt I
Das Wissen
»Der Prozess ist so bedeutend wie das Werk«
Akt I
»Der Prozess ist so bedeutend wie das Werk«
Alchemysto ist der Name unserer Ausbildung zum Destillateur. Wer eine Destillationsanlage von uns erhält, durchläuft auch immer die Ausbildung an diesem Instrument. Eine Destille macht schliesslich noch keinen Destillateur. Am Ende der von Georg Udorf gestalteten Kurse absolvieren Sie online einen kurzen Test und erhalten eine Bescheinigung des Vereins. Danach bedienen Sie die Destille perfekt. Sie sind dann in der Lage, das mächtige Aqua Mercurii, die alchemistische Materia Prima, zu gewinnen.
Ihr Weg beginnt mit einer persönlichen Einführung in Ihren eigenen Räumen. Am Tag der Installation verbringen Sie etwa zwei Stunden mit dem Aufbau der Anlage und einer Einführung durch Georg Udorf, den Autor des Hydrations-Code. Darauf folgen die Onlinekurse sowie Ihr Zugang zum gesammelten Wissen über die perfekte Purifikation von Wasser.
Hinter dem Projekt steht Ars-Aquae, die Vereinigung zur Purifikation von Wasser. Das primäre Ziel ist die Bewahrung und Weitergabe des Wissens um die Wasserreinigung und deren Vorteile für den Menschen.
Bis heute wurden neununddreissig Destillateure ausgebildet und ausgestattet. Sie stammen aus allen Bereichen der Gesellschaft.
Die Ausbildung und die Anlage sind an keine Vereinsmitgliedschaft gebunden. Die Destille gehört ganz Ihnen. Wer die Mission des Vereins zusätzlich unterstützen möchte, dem steht die Mitgliedschaft offen. Als Mitglied haben Sie Zugriff auf alle internen Online-Bibliotheken.
Was die Anlage umfasst und wie die Ausbildung aufgebaut ist, steht im Abschnitt darüber. Hier geht es um das, was niemand mitliefern kann. Ein Instrument aus Glas klingt nicht von selbst, es wartet auf jemanden, der es zu führen weiss. Fünf Fähigkeiten gehören dazu. Mitgebracht wird der Ansatz, ausgebildet wird das Können.
Am Anfang stehen zwei Stunden unter vier Augen, danach drei aufeinander aufbauende Kurse mit zusammen zwölf Abenden zu je drei Stunden. Dazu rund dreissig Videos, abrufbar, wann es Ihnen passt. Wer je ein Musikstück eingeübt oder vor einer Reise eine Sprache aufgefrischt hat, kennt dieses Mass an Abenden.
Heisses Glas verlangt einen anderen Griff als kaltes. In der Küche nehmen Sie ein Weinglas anders in die Hand als einen Becher, ohne darüber nachzudenken. Dort entscheidet der Wert, an der Anlage die Hitze. Den Unterschied lehrt der erste Kurs.
Ein Durchgang läuft gut fünf Stunden, ohne dass sich etwas beschleunigen lässt. Im Garten ist das vertraut, wer die Saat aufgräbt, um nach ihr zu sehen, hat sie verloren. Dort dauert es Monate, hier einen halben Tag, und Sie bleiben in Reichweite.
Jeder Durchgang folgt einer festen Ordnung, aufbauen, prüfen, anfahren, abkühlen, reinigen. In einer Werkstatt zeigt sich das am Werkzeug, das nach der Arbeit an denselben Platz zurückkommt. Wer so arbeitet, kennt den Lohn, derselbe Weg führt zum selben Ergebnis.
Irgendwann steht ein Destillateur vor der Anlage und sieht dem Wasser zu, obwohl nichts zu tun ist. Ein Gerät aus Glas erlaubt diesen Blick über die ganze Länge, vom Sieden bis zum Tropfen.
Wie vertraut Ihnen die fünf sind, zeigt sich weniger am Vorsatz als an Augenblicken, die Sie kennen. Einundzwanzig davon folgen, in rund acht Minuten.
Wählen Sie bei jeder Frage, was Ihnen am nächsten kommt. Richtig oder falsch gibt es hier nicht. Ihre Angaben bleiben in Ihrem Browser und sind mit dem Schliessen der Seite fort.
Am Ende stehen fünf Absätze, einer je Fähigkeit, und zu jeder gehören mehrere Fragen, damit nicht eine einzelne Antwort das Bild bestimmt. Sie sehen eine Frage aufs Mal. Richtig oder falsch gibt es nicht. Ihre Angaben bleiben in Ihrem Browser und sind mit dem Schliessen der Seite fort.
Am deutlichsten zeigt sich in Ihren Antworten die Zeit für die EinarbeitungSorgfalt im Umgang mit GlasGeduld für den VorgangGewissenhaftigkeit im AblaufHinwendung zum Wasser. Den grössten Schritt verlangt die Ausbildung bei der Zeit für die EinarbeitungSorgfalt im Umgang mit GlasGeduld für den VorgangGewissenhaftigkeit im AblaufHinwendung zum Wasser. Was das im Einzelnen heisst, steht in den fünf Absätzen darunter.
Am deutlichsten zeigt sich in Ihren Antworten die Zeit für die EinarbeitungSorgfalt im Umgang mit GlasGeduld für den VorgangGewissenhaftigkeit im AblaufHinwendung zum Wasser. Was die Ausbildung bei den übrigen vier verlangt, steht in den fünf Absätzen darunter.
Mehrere der fünf zeigen sich in Ihren Antworten gleich deutlich. Den grössten Schritt verlangt die Ausbildung bei der Zeit für die EinarbeitungSorgfalt im Umgang mit GlasGeduld für den VorgangGewissenhaftigkeit im AblaufHinwendung zum Wasser. Was das im Einzelnen heisst, steht in den fünf Absätzen darunter.
Mehrere der fünf zeigen sich in Ihren Antworten gleich deutlich, und bei mehreren verlangt die Ausbildung denselben Schritt. Das Bild ist ausgeglichen, die fünf Absätze darunter zeigen es im Einzelnen.
Nach Ihren Antworten sind Ihnen alle fünf gleich neu. Der erste Kurs setzt nichts davon voraus, er beginnt beim ersten Handgriff. Was das im Einzelnen heisst, steht in den fünf Absätzen darunter.
Nach Ihren Antworten kennen Sie alle fünf im Ansatz, keine zeigt sich deutlicher als eine andere. Die Ausbildung findet damit überall einen Anfang vor. Was das im Einzelnen heisst, steht in den fünf Absätzen darunter.
Nach Ihren Antworten sind Ihnen alle fünf gleich vertraut. Der erste Kurs beginnt für alle am leeren Glas, Sie werden dort wenig Neues finden. Was danach neu ist, steht in den fünf Absätzen darunter.
Was hier steht, haben Sie selbst über sich gesagt. Mehr weiss diese Seite nicht.
Feste Abende über Wochen waren bisher selten. Die Ausbildung braucht zwölf davon, einen in der Woche. Drei Anfänge im Jahr stehen zur Wahl, und das nächste Jahr hat wieder drei.
Den festen Abend in der Woche kennen Sie, aus früheren Jahren oder zeitweise, und das Lernen kommt, wenn es sich ergibt. Die Ausbildung setzt diesen Abend, er steht im Kalender, bevor die Woche beginnt. Fällt einer aus, ist je Kurs ein Nachholtermin vorgesehen.
Ein fester Abend in der Woche ist Ihnen vertraut, und ebenso das Lernen in kleinen Portionen. Die Ausbildung läuft genauso, ein Abend die Woche über zwölf Wochen. Zu lernen bleibt nicht der Takt, sondern der Gegenstand.
Glas war bisher ein Gebrauchsgegenstand, es geht in die Spülmaschine und im Koffer dorthin, wo Platz ist. Das ist der gewöhnliche Fall, und der erste Kurs rechnet damit. Er fängt am leeren Glas an, bevor Wasser hineinkommt, Griff für Griff, und rund dreissig Videos zeigen jeden davon noch einmal.
Sorgfalt mit Glas kennen Sie, je nach Lage, mal mit dem Tuch, mal rasch abgestellt. Die Anlage verlangt sie jedes Mal, und das übt der erste Kurs. Er lässt das Glas leer, bis jeder Griff sitzt.
Der Griff sitzt, beim Teeglas, beim Koffer und beim Deckel. Am Instrument bleibt er derselbe, nur das Glas dort ist heiss, und die Hitze bestimmt, wie fest und wie lange. Die Griffe, mit denen der erste Kurs anfängt, werden Sie kaum fordern. Was er dazugibt, ist die Kenntnis dieses Glases, Borosilikatglas verzeiht Hitze, aber nicht jeden Stoss.
Warten gehört bisher selten dazu, der Anstrich, die Glut und der Vormittag dürfen bei Ihnen schneller gehen. An der Anlage setzt der Vorgang das Tempo, fünf Stunden, die sich nicht drängen lassen. Der erste Kurs führt einen ganzen Durchgang in Begleitung, von Anfang bis Ende. Das Zusehen tritt dabei an die Stelle des Wartens.
Sie warten und sehen dabei öfter hin, als es braucht, auf die Uhr, auf die Anzeige, auf die Glut. Am Instrument darf der Blick so oft kommen, wie er will, es arbeitet für sich weiter. Fünf Stunden lang zeigt jeder Blick hinein etwas anderes als der davor.
Die Glut, der Zug, der frisch gestrichene Stuhl bekommen in Ihren Antworten ihre Zeit. Fünf Stunden lang geht die Anlage ihren Gang, und Sie bleiben ansprechbar. Neu ist allein ihr Klang, den man hören lernt, er verrät, wo der Durchgang steht.
Entschieden wird im Augenblick, das Rezept ist eine Anregung, der Rucksack füllt sich unterwegs. An der Anlage ist die Folge vorgegeben und wird vorgemacht, Schritt für Schritt, bis sie von allein läuft. Was dann noch zu entscheiden bleibt, ist die Hitze, und die zeigt das Thermometer.
Erst genau, dann nach Gefühl, so beim Rezept. Im Durchgang teilt sich das auf, die Folge bleibt fest, jedes Mal, das Gefühl gehört der Hitze. Diese Teilung lehrt der zweite Kurs, am Thermometer und am Takt der Tropfen.
Die Waage, der Schlüssel, die Küche am selben Abend, eine feste Ordnung hält, ohne Kraft zu kosten. Ein Durchgang ist so gebaut, und die Folge selbst ist für Sie nichts Neues. Dazu kommt im zweiten Kurs, was sich nicht festlegen lässt, die Entscheidung über die Hitze, am Thermometer und am Takt der Tropfen.
Wasser wird selten bemerkt, das ist sein gewöhnlicher Zustand, es läuft, man wischt und geht weiter. Im Glas wird es sichtbar, ob jemand hinsieht oder nicht, es steigt als Dampf und kehrt als Tropfen zurück. Der Blick dafür kommt beim Zusehen. Nach dem dritten Kurs erzählen andere in der Newsgroup des Vereins, was sie gesehen haben.
Wasser bemerken Sie, wenn es sich meldet, beim deutlichen Unterschied im Geschmack, beim kurzen Blick auf den beschlagenen Spiegel. Die Anlage zeigt es über Stunden, da wird der Blick von selbst länger. Was der dritte Kurs am Glas übt, das mehrfache Destillieren desselben Wassers, erzählt das Hörbuch dieser Seite vorweg, in Ruhe, wo immer Sie es hören.
Beim Wasser bleiben Sie stehen, am Brunnen, am Topf, am Wasserkocher, ohne dass es einen Anlass braucht. Das Zusehen bringen Sie mit. Der dritte Kurs macht daraus Arbeit, dasselbe Wasser geht mehrfach hindurch, die Mehrfachdestillation.
Welche Antworten Sie auch gewählt haben, der nächste Schritt ist derselbe, ein Gespräch ohne Verpflichtung.
Akt II
»Der Prozess ist so bedeutend wie das Werk«
Eine Glasdestille ist kein mechanisches Filtersystem, eine Glasdestille ist ein Instrument. Folglich ist es unumgänglich, den Umgang mit einem Instrument zu erlernen. Und wie bei jedem Instrument braucht es Übung, bis es klingt.
Eine Glasdestille ist mehr als die Summe ihrer Teile. Dennoch ist jedes einzelne Teil enorm wichtig, kein Standard, sondern auf die anderen abgestimmt, wie die Saiten eines wohlklingenden Klaviers. Die Glasdestille, die wir entwickelt haben, ist ein Meisterwerk.
Wir haben sie über Jahre in der Praxis zu einem Instrument entwickelt, das Ihnen bis zu zwanzig Liter destilliertes Wasser am Tag liefern kann, vier Durchgänge zu je fünf Litern. Ebenso ist sie das ideale Gerät, um die Materia Prima zu gewinnen, das Aqua Mercurii.
Die Qualität aller Komponenten entspricht medizinisch gültigem Laborstandard höchster Güte. Kolben, Aufsatz und Kühler bestehen aus Borosilikatglas, dem Material der Laborgefässe. Aus der Praxis heraus haben wir die besten Teile aufeinander abgestimmt, die eine einfache Bedienung ermöglichen.
Der Grundaufbau der Ars-Aquae-Destille, sechs Teile.
Die Zeitsteuerung öffnet den Weg zur Mehrfachdestillation, jenem wiederholten Phasenwechsel, dem der dritte Kurs der Ausbildung gewidmet ist.
Zum Paket gehören ausserdem
Rund dreissig erklärende Videos, eigens für genau diese Anlage erstellt.
Eine Versicherung für einen einmaligen Glasschaden sowie die Urkunde des Vereins über die abgeschlossene Ausbildung. Die Bewilligung des Bundes erklärt die Seite »Die Eintragung«.
Akt III
»Der Prozess ist so bedeutend wie das Werk«
Wenn Sie Destillateur im Projekt Ars-Aquae werden wollen, führt der Weg über fünf Schritte.
Der Verein hat 120 dieser Anlagen erworben, mehr Destillateure nimmt das Projekt nicht auf. 39 haben die Ausbildung hinter sich, 81 Plätze stehen offen. Wann die nächste beginnt, erfahren Sie auf Anfrage.
Die Ars-Aquae-Destille ist aus der Arbeit am Glas gewachsen, aus fast zwanzig Jahren Destillation von Wasser. Ihre Teile erfüllen den strengsten Massstab, der in medizinischen Labors gilt. Nach den Angeboten, die wir kennen, kostet eine Ausstattung dieser Klasse etwa 5'000 Franken. Der Verein hat alle Anlagen des Projekts in einem Zug beschafft, deshalb liegt sein Beitrag darunter.
Das Besondere an dieser Entwicklung ist der Umgang im Alltag. Die Anlage soll sich an einem gewöhnlichen Tag bedienen lassen und dabei Wasser von der höchsten Reinheit hervorbringen, die dieses Verfahren zulässt.
Ein Küchengerät verrichtet seinen Dienst auf Knopfdruck, eine Umkehrosmoseanlage filtert, solange Wasser und Strom anliegen. Ohne das Wissen, wie Glas und Hitze zusammenwirken, bleibt diese Anlage stumm.
Über den Verein kostet dieser Weg 3'600 Franken. Dafür erhalten Sie die vollständige Anlage, ihre persönliche Übergabe samt Aufbau bei Ihnen und die gesamte Ausbildung über drei Kurse.
Das ist der Endbetrag des Vereins. Mehr verlangt er nicht, weder eine Steuer noch Nebenkosten.
Eine Gebühr des Bundes steht daneben. Die Bewilligung für den Betrieb einer Destille kostet einmalig 100 Franken, dieses Geld geht an das Amt und nicht an den Verein. Wie das Gesuch abläuft und wie lange sie gilt, steht unter »Die Eintragung«.
Wenn Sie so weit sind, schreiben Sie uns.
Ihre Anfrage geht an den Verein Ars-Aquae. Innert weniger Tage erhalten Sie per E-Mail eine schriftliche Antwort auf Ihre Fragen. Wenn Sie es wünschen, folgt darauf ein Online-Gespräch.
Die Gespräche führt Georg Udorf, der Autor des Hydrations-Code. Weil er sich für jedes rund zwei Stunden unter vier Augen nimmt, werden die Termine einzeln vergeben, und bis zu Ihrem kann etwas Zeit vergehen.
Ihre Angaben dienen allein der Beantwortung Ihrer Fragen, Näheres dazu in der Datenschutzerklärung.
Wer lieber selbst schreibt, erreicht uns unter info@ars-aquae.ch.
Den Weg Ihrer Anlage zum Eintrag beim Bund beschreibt »Die Eintragung«.